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Pfiffligheimer Heimatverein präsentiert neues Jahrbuch

Pfiffligheimer Heimatverein präsentiert neues Jahrbuch
Artikel vom:
30.11.2012
Quelle:
Wormser Zeitung
Kategorie:
Artikel über Veranstaltungen des Heimatvereins

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Von Ina Pohl

Theo Cronewitz, Vorsitzender des Heimatvereins Pfiffligheim, präsentierte Vereinsmitgliedern und interessierten Bürgern im Gasthaus „Keller Anna“ das Jahresbuch 2013 des Vereins. Zum zehnten Mal hat der 1995 gegründete Verein ein solches Heft herausgegeben.

Zwölf Texte zum Stadtteil

Cronewitz dankte allen Autoren und Mitwirkenden, „denn ohne sie wäre dieses Heft nicht möglich gewesen“. Auf 95 Seiten gibt es in zwölf Texten Spannendes über den Stadtteil zu lesen. So hat etwa Heiner Staufer vom Verein für Postgeschichte in Rheinhessen einen Beitrag über die Entwicklung der Post in Pfiffligheim verfasst, der auch zur Ausstellung des Heimatvereins lesenswert ist.

Jörg Koch beschäftigt sich mit dem Leben der Pfiffligheimer zwischen der Jahrhundertwende und dem Ersten Weltkrieg: „Damals waren die meisten Leute Landwirte und arbeiteten 55 Stunden pro Woche“. Auch über die Witwe von Jakob Ott, dem ehemaligen Bürgermeister, deren Grabstein noch heute auf dem Friedhof steht, hat er einen Text verfasst.

Mit den historischen Villen befasst sich Irene Spille. Sie wurden erst nachdem Pfiffligheim 1898 nach Worms eingemeindet wurde, rund um den Pfrimmpark erbaut. Exemplarisch bespricht sie in ihrem Text einige der Häuser.

In dem Text „Vor 100 Jahren“ von Gerdi Eberhardt sind Auszüge aus dem „Evangelischen Gemeindeblatt“ 1913 zu lesen, Sie beginnen mit der Feststellung von Pfarrer Otto Kapperser, dass die Menschen lieber in die neue Lutherkirche gehen anstatt in die Pfiffligheimer Kirche.

Viele historische Bilder

Der Brieftaubenverein „Treu der Heimat“ erinnert im Jahresheft an sein 85-jähriges Bestehen. Werner Bott, Vorsitzender des Vereins, erzählt über den Verein und bedauert: „Leider müssen wir feststellen, dass es so gut wie keine Nachfolger mehr für den Verein gibt“. Vier historische Bilder des Vereins sind dem Text beigefügt.

„Dass Pfiffligheim einmal zu der Herrschaft Staufen gehörte, wissen heute die wenigsten“, erzählt Ernst-Dieter Neidig. Deshalb habe er sich auf die Suche begeben und einen Text zu diesem Thema verfasst.

Günter Metsch berichtet in seinem Beitrag über seinen Vater, der nach Kriegsende durch einen US-Captain zum Ortsvorsteher ernannt wurde. In dem Beitrag „Seit 1943 vermisst“ geht es um den Großonkel von Andreas Egelhof, der über 55 Jahre von seiner Familie vermisst wurde, bis sie 1998 eine schriftliche Nachricht über seinen Tod erhielten.

 

Link zum Originalartikel: http://www.wormser-zeitung.de/region/worms/stadtteile/pfiffligheim/12636705.htm